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PKW-Rückrufaktionen nicht bagatellisieren

Kaskoschutz kann in Einzelfällen gefährdet werden

Bonn, 04. Februar 2010: Fahrzeug-Rückrufe von PKW-Herstellern sollten nicht auf die leichte Schulter genommen werden. Dies gilt vor allem dann, wenn es sich um Rückrufe handelt, die sicherheitsrelevante Bauteile betreffen. Autofahrer, die davon Kenntnis erlangt haben, dass ihr Fahrzeug von einer Rückrufaktion betroffen ist, sollten dem Aufruf und den Empfehlungen des Herstellers unbedingt und unverzüglich Folge leisten.

Wird der Aufruf des Herstellers vorsätzlich ignoriert und kann im eingetretenen Schadenfall ein kausaler Zusammenhang zwischen dem vom Rückruf betroffenen Fahrzeugteil und der Schadenursache hergestellt werden, kann dies sogar zur Einschränkung des Kasko-Schutzes führen.

"Unabhängig von der Versicherungsfrage sollten sich Fahrzeughalter unmittelbar nach Bekanntwerden einer Rückrufaktion unverzüglich mit ihrem Hersteller in Verbindung setzen um die Relevanz für den eigenen Wagen abzuklären. Das Risiko eines aus defekten sicherheitsrelevanten Teilen resultierenden Unfalls ist einfach zu groß", warnt Jens Lison, Vorstand der Zurich Gruppe Deutschland.


Die Zurich Gruppe Deutschland zählt mit Beitragseinnahmen von rund 6,4 Mrd. Euro (2008), Kapitalanlagen von mehr als 31 Mrd. Euro und 6.400 Mitarbeitern zu den führenden Versicherungen in Deutschland. Als Teil der weltweit tätigen Zurich Financial Services Group bietet sie innovative und erstklassige Lösungen zu Versicherungen, Vorsorge und Risikomanagement aus einer Hand. Individuelle Kundenorientierung und hohe Beratungsqualität stehen dabei an erster Stelle.